Klavierlehrerin Irina Albert in Wuppertal-Elberfeld

Über meine erste Berührung mit der Welt der Profimusiker muss ich heute noch lächeln: Ich war fünf Jahre alt und es war der Tag meiner Aufnahmeprüfung an der Städtischen Musikschule meiner Heimatstadt Rubtsowsk, Russland. Ich erinnere mich, wie ich meine Mitstreiter voller Mitleid anschaute, da ich dachte, sie wären alle taub. Warum sonst hätten ihre aufgeregten Mütter dauernd von „dem Gehör" reden sollen?! Genaueres über das musikalische Gehör und darüber, dass, wie damals üblich, auf eine Ausbildungsstelle fünf Bewerber kamen, erfuhr ich erst später.

Diese Aufnahmeprüfung war die erste in einer endlosen Reihe von Examina und Wettbewerben, die meinen musikalischen Werdegang prägten. Wie viele meiner aus der ehemaligen UdSSR stammenden Kolleginnen und Kollegen habe ich von dem meines Erachtens großartigen russischen Musikausbildungssystem profitiert. Begabte Kinder wurden individuell gefördert und gefordert und angehende Musiker wurden sowohl in der Breite als auch der Tiefe einer Spezialisierung sorgfältig auf ihren Beruf vorbereitet.

Im Jahre 1982 schloss ich den Studiengang „Klavierpädagogik, Korrepetition" am College in Rubtsowsk mit Auszeichnung ab. An diese Bildungsstätte kehrte ich als Lehrerin zurück, nachdem ich 1988 mein musikwissenschaftliches Studium an der Glinka Musikhochschule in Nowosibirsk absolviert hatte.

Seit 1994 ist Deutschland meine Wahlheimat, wo mein Diplom vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfahlen anerkannt wurde. Die Ausrichtung meiner pädagogischen Tätigkeit hat sich hier verändert: nun sind es überwiegend Hobbymusiker, denen ich meine Kenntnisse und Erfahrungen weitergebe. Trotzdem hat sich mein eigener Anspruch an meine Lehre, an das didaktische Niveau meines Unterrichts, nicht verändert. Ein auf die individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse eines Anfängers zugeschnittenes Arrangement zu kreieren, ist nicht weniger anspruchsvoll und spannend, als Studierenden im achten Semester komplizierte Modulationen begreiflich zu machen.

Über meinen Klavierunterricht

Ich sehe meine Aufgabe darin, jedem Interessierten im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Zugang in die Welt der Musik zu verschaffen. Durch meine langjährige pädagogische Tätigkeit bin ich mit vielen Stilrichtungen vertraut, meine Lehrerfahrung ermöglicht mir nicht nur, den Wünschen der Schüler bezüglich ihres Repertoires entgegenzukommen, sondern auch ihren Horizont zu erweitern und sie entsprechend zu motivieren.

Für mich ist Klavierunterricht ein sehr komplexes Geschehen, das weit über den eigentlichen Umgang mit dem Instrument hinausgeht und Elemente von Harmonielehre und Polyphonie, Tonsatz und Musikgeschichte beinhaltet.

„Musikliebhaber“ – ein wunderbares deutsches Wort, das mir in meiner Muttersprache fehlt, gibt ziemlich genau den tieferen Sinn meiner Tätigkeit wieder. Ich schätze mich glücklich, vielen Menschen dieser Art begegnet zu sein und freue mich auf zukünftige Begegnungen.

Unterrichtsbeiträge für Ihre Klavierstunden

Monatspauschalen für regelmäßig fortlaufenden Unterricht:

  • Einzelunterricht 30 Minuten pro Woche (für Kinder bis 8 Jahre): € 80,-- monatlich
  • Einzelunterricht 45 Minuten pro Woche: € 100,-- monatlich
  • Einzelunterricht 60 Minuten pro Woche: € 120,-- monatlich

Eine Probestunde à 30 Minuten biete ich für € 20,-- an.

Zu den Monatsbeiträgen können Kosten für meine Anfahrt hinzukommen – maximal jedoch € 15,-- monatlich.

Beiträge für Einzelstunden:

  • Einzelstunde à 30 Minuten: € 30,--
  • Einzelstunde à 45 Minuten: € 35,--
  • Einzelstunde à 60 Minuten: € 45,--

Meine bevorzugten Unterrichtsorte in Wuppertal

Ich unterrichte in meinen eigenen Räumen in Wuppertal-Elberfeld. Dort stehen ein Kawai-Flügel und ein Technics-Keyboard zur Verfügung. Der Unterricht kann aber selbstverständlich auch bei meinen Schülerinnen und Schülern in Wuppertal, z. B. in den Stadtteilen Barmen, Elberfeld, Katernberg, Langerfeld oder Vohwinkel, stattfinden.

Weitere mögliche Unterrichtsorte in der Umgebung sind in Solingen der Stadtteil Gräfrath, Hattingen, Schwelm und Sprockhövel im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie Neviges bzw. Velbert und Wülfrath im Kreis Mettmann.