Unsere Oboenlehrer

Der deutsche Instrumentenname Oboe leitet sich von dem französischen Wort „hautbois“ ab. Das steht für „lautes Holz“ oder auch „hoch klingendes Holzinstrument“. Um dieses gebührend ins Rampenlicht zu rücken, erklärten die Landesmusikräte Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Bremen die Oboe 2017 zum Instrument des Jahres. Und als hätte genau das auch der Musikschule Ungefucht einen Schub mitgegeben, hat unser Oboenlehrerteam in diesem Jahr ordentlich Zuwachs bekommen: Nach den ersten Lehrerinnen, die sich eine nach der anderen eher „leise“ bei uns einreihten, wurde es im Oboenjahr etwas „lauter“ und es gesellten sich gleich drei auf einmal hinzu. Sofort verstärkte sich auch in puncto Schülernachfrage die Resonanz und so begann die Oboe bei uns ihre Kreise zu ziehen.

Von Kasachstan nach München, von Frankreich nach Karlsruhe, von Spanien und Kolumbien nach Frankfurt am Main, von China nach Berlin – so sahen die Wege aus, die die ersten Oboenlehrerinnen schließlich im Kollegium der Musikschule Ungefucht zusammenführten.

Die hohen Qualifikationen unserer Oboenlehrer kommen zum einen durch die – meist mehreren – Studiengänge in ihrem Fach zum Ausdruck, die sie an Hochschulen in ihren Herkunftsländern sowie in Deutschland absolvierten. Zum anderen haben sie als Musiker/-innen professionelle Erfahrung als Solisten, in Kammermusikensembles, Orchestern und anderen Formationen vorzuweisen, sind international auf Festivals, auf kleinen und großen Bühnen, in renommierten Konzertsälen aufgetreten. Überdies zählen sie Stipendien und Wettbewerbserfolge zu ihren Auszeichnungen.

War sie auch nicht für alle das erste Instrument – unsere Oboenlehrer spielen z. B. auch Klavier, Klarinette oder Saxophon -, so hat es sie doch bei der ersten Begegnung mit ihrer wundervollen Oboe gleich „richtig erwischt“. Entsprechend erwiesen sie sich als ambitionierte und erfolgreiche Schüler und es eint sie heute als Lehrer das Anliegen, ihre Faszination an ebenso lernfreudige eigene Schüler weiterzugeben.

Voller Motivation zu unterrichten freuen sie sich auf neue Fans des lauten Holzes – natürlich auch über das Oboenjahr 2017 hinaus!