Oboenlehrerin Živa Loštrek in Köln-Lindenthal

Ich liebe die Musik, weil sie eine Kunst ist, die direkt unser Herz und unsere Emotionen anspricht. Mit sechs Jahren begann ich an einer Musikschule in meiner Heimatstadt Logatec (Slowenien) mit dem Blockflötenunterricht. Zwei Jahre später wechselte ich zum Klavier, und als ich zehn Jahre alt war, kam die Oboe dazu. Dieses Instrument wuchs mir immer mehr ans Herz, also begann ich mit 15 das Studium der Oboe am Konservatorium für Musik und Ballett in Ljubljana bei Maja Kojc, Solooboistin beim Slowenischen Rundfunk. Nach dem Abschluss folgte ein Diplomstudium an der Akademie für Musik in Ljubljana bei Professor Božo Rogelja. Mein Diplom erlangte ich 2011. Im selben Jahr kam ich nach Deutschland und nahm das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Keita Yamamoto auf. Dieses schloss ich 2015 erfolgreich ab.

Bereits in der Zeit in Logatec begann ich damit, eigene Musik für mein Bläsertrio (Oboe, Klarinette und Fagott) zu schreiben und gewann mehrere Wettbewerbspreise als Oboistin, unter anderem den ersten Preis beim Nationalen Musikwettbewerb für junge Musiker Sloweniens. Während meines Studiums in Ljubljana erspielte ich mir weitere Preise sowohl als Solistin als auch mit meinem Bläserquintett. Zusätzlich sammelte ich vielfältige Konzerterfahrung als Orchestermusikerin (in verschiedenen Orchestern in Slowenien und Deutschland), Solistin (unter anderem mit dem Orchester des Nationaltheaters Ljubljana) und in der Kammermusik. Als Kammermusikerin und Solistin nehme ich bis heute immer wieder an verschiedenen Festivals teil, so trat ich zum Beispiel bereits auf dem Podium Festival in Esslingen auf, beim Halieti Festival in Izola (Slowenien), beim Festival Ursus in Zagorje und auf dem renommierten Festival Ljubljana. Gelegentlich schreibe ich weiterhin auch eigene Musik. In Zusammenarbeit mit dem Kabarettisten und Chansonnier Tomaž Ivič entstand so ein Musiktheaterstück für Kinder mit dem Titel „Omas Pflaumeneintopf“. Das Stück wurde auf Theaterfestivals, Musikfestivals, Straßenfestivals und in Grundschulen aufgeführt. Darüber hinaus bin ich auch in verschiedenen Chanson-, Cabaret- und Underground-Musikgruppen tätig.

Meine ersten pädagogischen Erfahrungen sammelte ich als Studentin an der Akademie in Ljubljana. Ich begann als Oboenlehrerin an verschiedenen Musikschulen zu arbeiten. Manche meiner Schüler*innen entschlossen sich später selbst, Oboe zu studieren. Es inspiriert mich, in Kindern und Erwachsenen die Leidenschaft für Musik zu entfachen und meine Begeisterung weiterzugeben. Deswegen erweiterte ich meine Kenntnisse im Jahr 2017 in einem zusätzlichen Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Fach Elementare Musikpädagogik. Ich blicke mittlerweile auf eine langjährige praktische Unterrichtstätigkeit mit verschiedenen Altersgruppen von „Musikzwergen" im Kindergarten über Projektarbeit in Grundschulen und Gymnasien bis hin zu einem musikpädagogischen Angebot in einem Altersheim zurück. So habe ich gelernt, auf sehr unterschiedliche Schüler*innen kreativ und mit viel Freude einzugehen und dabei jeden in seinen individuellen Bedürfnissen zu fördern. Dies kommt mir in meinem Oboenunterricht sehr zugute.

Über meinen Oboenunterricht

Ich unterrichte Schüler*innen aller Altersgruppen und Niveaus von Anfängern bis zu Fortgeschrittenen.

In meinem Oboenunterricht lege ich auf drei Schwerpunkte besonders viel Wert. Ich nutze sie als Orientierung bei meiner Arbeit mit den Schüler*innen.

1. Das Instrument technisch verstehen und beherrschen:
Die Oboe hat nicht nur den Ruf des Instruments mit dem schönsten Klang im Orchester, sondern auch den des anstrengenden und schwierig zu erlernenden Instruments. Das muss aber nicht so sein! Mit der richtigen Atemtechnik und Körperhaltung, mit dem passenden Rohr und geeigneten technischen Übungen macht Oboe spielen sehr viel Spaß. Durch mein Studium, viele Meisterkurse und meine eigenen Erfahrungen habe ich gute Wege zum Spielen mit Freude und Leichtigkeit gelernt. Diese Wege möchte ich meinen Schüler*innen gerne zeigen.

2. Rohrbau:
Manche Oboisten sagen: „Ein Oboist ist nur so gut, wie das Oboenrohr, das er gebaut hat." Oboisten und Fagottisten sind die einzigen Holzbläser, die ihre Rohre selbst bauen müssen. Die Kunst des Rohrbaus ist darum ein selbstverständlicher Teil des Oboenunterrichts. Es ist mir wichtig, dass meine Schüler*innen lernen, ein Rohr zu bauen, das zu ihnen und ihrem Instrument passt.

3. Es geht um Musik!
Egal warum wir uns entschieden haben, Oboe zu lernen, eins ist es sicher: Wir wollen damit Musik machen. Dementsprechend baue ich meine Stunden so auf, dass man dabei immer musiziert, auch wenn man gerade nur lange Noten spielt. Wichtig dafür ist auch die Auswahl des Repertoires. Ich bin ausgebildet in klassischer Musik, die ich als wichtige Grundlage sehe. Trotzdem habe ich auch andere Stilrichtungen als Oboistin kennengelernt und gerne gespielt. Ich freue mich immer wenn die Schüler auch eigene Wünsche und Vorstellungen haben, was sie gerne spielen möchten. Wenn einem nämlich das Lied, das man gerade spielt richtig gefällt, holt man auch gerne öfter das Instrument aus dem Koffer - und das ist schließlich der Sinn der Sache. Ich komme den Schüler*innen mit Repertoirewünschen also gerne entgegen.

Unterrichtsbeiträge für Ihre Oboenstunden

Monatspauschalen für regelmäßig fortlaufenden Unterricht:

  • Einzelunterricht 30 Minuten pro Woche (für Kinder bis 8 Jahre): € 80,-- monatlich
  • Einzelunterricht 45 Minuten pro Woche: € 100,-- monatlich
  • Einzelunterricht 60 Minuten pro Woche: € 120,-- monatlich

Zusätzlich können Fahrtkosten von höchstens € 15,-- monatlich anfallen.

Eine unverbindliche Probestunde biete ich bei mir zu Hause kostenlos an.

Beiträge für Einzelstunden:

  • Einzelstunde à 30 Minuten: € 30,--
  • Einzelstunde à 45 Minuten: € 35,--
  • Einzelstunde à 60 Minuten: € 45,--

Meine bevorzugten Unterrichtsorte in Köln

Ich unterrichte bei mir zu Hause in Köln-Lindenthal oder komme zu Schülern, die in den Kölner Stadtteilen Deutz, Ehrenfeld, Innenstadt, Lindenthal, Nippes, Süd und Zollstock wohnen.