Saxophonlehrer Hayrapet Arakelyan in Köln-Altstad-Nord

1991 in Eriwan, Armenien, geboren, wuchs ich in einer Musikerfamilie auf. Meine Urgroßmutter war Sängerin, meine Großmutter und meine Mutter waren Pianistinnen. Mit sieben Jahren begann ich Saxophon zu spielen. Von 1999 bis 2003 unterrichtete mich Prof. Alexander Manukjan an der Musikschule No1 in Eriwan. Ich war von 2005 bis 2008 Jungstudent bei Prof. Daniel Gauthier an der „Hochschule für Musik und Tanz Köln“ und studierte anschließend mit Hauptfach Saxophen am „Staatlichen Konservatorium“ in Eriwan, wo ich 2012 den Bachelor of Music erlangte. 2010 vertiefte ich zudem meine Studien bei Prof. Daniel Gauthier an der „Hochschule für Musik und Tanz Köln“. Von 2014 bis 2016 erwarb ich an der „Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien“ bei Prof. Lars Mlekusch den Master of Music. Meisterkurse absolvierte ich u. a. bei Jean-Marie Londeix, Vincent David, Arno Bornkamp, Claude Delangle und Theodore Kerkezos.

Zu meinen Wettbewerbserfolgen seit 2001 gehören zahlreiche erste Preise, wie z. B. bei den Internationalen Saxophon-Wettbewerben in Nantes und beim Grand Prix des Yamaha-Wettbewerbs in Eriwan. 2009 wurde ich mit dem 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, einem Sonderpreis der „Deutschen Stiftung Musikleben“ sowie dem „Förderpreis für den Musikalischen Nachwuchs“ der Senioren-Union der CDU in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. 2010 vertrat ich Deutschland im Finale des Wettbewerbs „Eurovision Young Musicians“, 2015 war ich Preisträger des FNAPEC-Wettbewerbs in Paris.
Ich war Stipendiat der „Vladimir Spivakov-Stiftung“ (2001), der „Aram Chatschaturjan-Stiftung“ (2003), der „Deutschen Stiftung Musikleben“ (Gerd Bucerius-Stipendium 2009/10) sowie der „Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung“ mit besonderer Auszeichnung in Form von 13 Konzerten in der Reihe „Best of NRW“.

Als Solist spielte ich mit zahlreichen Orchestern wie dem Radio-Symphonieorchester Wien, den Poznaner Philharmonikern und dem New Yorker Julliard-School-Orchester. Seit 2003 trete ich immer wieder bei internationalen Festspielen u. a. in Paris, New York, St. Petersburg, Aberdeen, Assisi, Zürich, Berlin, Singapur und beim Rheingau Musik Festival auf – auch als Kammermusiker. 2010 gründete ich mit dem Pianisten Gleb Koroleff ein festes Duo. 2011 gewannen wir den 1. Preis und den Sonderpreis „New York Debüt“ beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Salieri-Zinetti“ in Verona. Konzerte in Italien und Deutschland wurden vom RAI Radio 3 und vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet.

2012 nahm ich meine erste CD „French Connection“ auf (unterstützt durch „PE Förderungen“) und gründete mit dem Pianisten Rudolvs Vanks und dem Geiger Fedor Roudine das „Fratres Trio“. Schon bald wurden wir zu Festspielen in Deutschland, Italien und Armenien eingeladen und spielten live im WDR 3. 2013 gewann das „Fratres Trio“ den zweiten Preis beim 18. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Illzach, 2015 den „Supersonic Award“ für die CD „Couleurs d'un rêve“. 2016 erschien die CD „David DeBoor Canfield: Three 'After' Concertos“, auf der ich mit der Geigerin Rachel Patrick und dem polnischen Symphonieorchester „Sinfonia Varsovia“ (Ltg. Ian Hobson) spiele.

Über meinen Saxophonunterricht

Seit 2009 gebe ich Saxophonunterricht an verschiedenen Musikschulen. Als Gastdozent unterrichtete ich bei der „Internationalen Saxophonakademie“ in Fermo, Italien, und dem „Malta International Music Festival“. Außerdem war ich Dozent an der „Internationalen Franz Liszt Akademie Refrath“ und gab Meisterkurse an der „Sibelius-Akademie“ in Helsinki sowie der „Lettischen Musikakademie Jāzeps Vītols“ in Riga.

Mein Unterrichtsangebot für individuellen Saxophonunterricht richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters. Ich bereite Schüler, die Musik studieren wollen, auch auf die Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen vor.  

Das Saxophon ist eines der klanglich flexibelsten Holzblasinstrumente und dadurch fast für jede Musikrichtung einsetzbar. Die modernen effektvollen Klänge und Geräusche lassen sehr viel Raum für fantasievolle Improvisationen. Wenn man das Prinzip des Spiels verstanden hat, kann man schon nach sehr kurzer Zeit eine Vielzahl von Melodien spielen und sich auf eine bestimmte Musikrichtung spezialisieren. Das Wichtigste sind aber die richtigen Grundlagen. Deshalb lege ich auf sie ganz besonderen Wert. Da ich selbst aus einer sehr klassischen Schule komme, weiß ich, wie wichtig es ist, zu Beginn vor allem auf Ansatz, Haltung und Luftführung zu achten. Danach entwickelt sich das Spiel bei jedem sehr individuell. Ich habe immer mein Instrument dabei, so dass ich jederzeit etwas vorspielen oder mit dem Schüler gleich im Duett spielen kann. Gerne richte ich mich nach den Wünschen meiner Schüler, was das Repertoire betrifft, und besorge auch Noten für bestimmte Stücke. Vor allem aber muss der Unterricht Spaß machen, damit die Motivation stimmt. Das gilt für den Schüler wie für den Lehrer gleichermaßen.

Unterrichtsbeiträge für Ihre Saxophonstunden

Monatspauschalen für regelmäßig fortlaufenden Unterricht:

  • Einzelunterricht 30 Minuten pro Woche (für Kinder bis 8 Jahre): € 80,-- monatlich
  • Einzelunterricht 45 Minuten pro Woche: € 100,-- monatlich
  • Einzelunterricht 60 Minuten pro Woche: € 120,-- monatlich

Für meinen Weg zu den Schülern können je nach Entfernung bis zu € 15,-- monatlich hinzukommen.

Eine 30-minütige Probestunde biete ich für € 10,-- an.

Beiträge für Einzelstunden:

  • Einzelstunde à 30 Minuten: € 30,--
  • Einzelstunde à 45 Minuten: € 35,--
  • Einzelstunde à 60 Minuten: € 40,--

Meine bevorzugten Unterrichtsorte in Köln

Am liebsten unterrichte ich in meinem Studio in der Kölner Innenstadt, einem sehr angenehmen Raum mit Flügel, in dem man zu allen Zeiten musizieren kann. Ich komme aber auch zu meinen Schülern in die Altstadt-Nord, Altstadt-Süd und nach Köln-Deutz sowie nach Absprache in weitere Stadtteile.