Saxophonlehrerin Ilona Csollàny in Mühlheim am Main im Kreis Offenbach

Die ersten 28 Jahre meines musikalisch-bewegten Lebens verbrachte ich in Budapest; dort wurde ich 1975 geboren und war neben meiner Sportbegeisterung - ich besuchte als Grundschülerin eine spezielle Sportschule - auch von klein auf der Musik sehr zugetan. Mit Keyboard, Mundharmonika u. a. fing alles an und schließlich fand ich, inspiriert durch die Musik von Michael Becker, Miles Davis, Stan Getz, Chick Corea, Joshua Redman und Charlie Parker, zu meiner großen Liebe, dem Saxophon. Nach dem Abitur begann ich an der staatlichen Musikfachschule meine Saxophonausbildung (zunächst Tenor) mit den Nebenfächern Musiktheorie und Klavier. Ein Jahr später (1996) studierte ich an der „Benczùr utca Postàs Művelődési Központ Zeneiskola" (heute Fachhochschule für Jazz und Popularmusik) weiter – Schwerpunkt wurde Altsaxophon. Unterrichtet wurde ich hier von renommierten Musikern und Dozenten wie Jòzsef Papp (Saxophon), Gábor Kollmann (Saxophon u. Ensemble/Big Band), Tibor Márkus (Jazz-Klavier, Musiktheorie Klassik u. Jazz, Musik-/Jazzgeschichte, Gehörbildung) und Ágnes Lakatos (Jazzgesang). Meinem Abschluss 2000 folgte mit ähnlicher Fächerkombination (Hauptfach Saxophon) ein Jahr an der Fachmittelschule für Instrumentalpädagogik und Darstellende Kunst und da mir das Unterrichten am Herzen lag, schrieb ich mich 2001 an der Hochschule für Erziehung der Universität Eötvös Lóránd Budapest, dort auch speziell in der Musikfakultät ein, wo ich bis 2002 studierte.

Dann führte mich mein Instrument nach Deutschland – ich wurde Berufsmusikerin. Ab 2002 gehörte ich fest zum Alan Best Orchestra (Tenorsaxophon, bis 2005) sowie zur „MEK-Big Band“ (1. Tenor-, 2. Altstimme, bis 2007). Unterdessen nahm ich 2005 nach einem Vorbereitungssemester an der Frankfurter Musikwerkstatt bei Daniel Guggenheim an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Michael Sagmeister das Weiterbildungsstudium Jazz und Popularmusik auf, das ich 2007 erfolgreich abschloss. Wichtige Lehrer und Vorbilder waren mir auch Rainer Witzel, Thomas Heidepriem, Christoph Spendel, Axel Kemper-Moll und insbesondere Tony Lakatos (HR-Bigband).

Ich trat während des Studiums in vielen Formationen in Deutschland, Ungarn und Italien auf, gab auch 2005/6 einige Konzerte mit der erfolgreichen ungarischen Sängerin und Saxophonistin Marcellina. Gleichzeitig ging ich – wie bereits seit 2001 in Budapest – Lehrtätigkeiten nach: Ich war Musiklehrerin an einer Gesamtschule in Allendorf und unterrichtete Saxophon an verschiedenen Musikschulen im Raum Frankfurt.

Schon vor der Geburt meines Sohnes 2009 war ich u. a. mit Michael Sagmeister im „Ilona Csollàny Quartett" mit einem Charlie-Parker-Programm aufgetreten (Marburg) und seit 2010 sind neue musikalische Projekte auf mich zugekommen: Charlie Parkers Werk und Leben u. a. in Aufführungen von Jazz-und-Prosa-Bühnenprogrammen in einem Quintett in Ungarn, Tenorsax in verschiedenen Besetzungen für Latin/Salsa (Leitung Alfredo Ramirez) sowie eine Tournee mit der Band des Sängers Adriano Trindade (10/2015). Hinzu kommen verschiedene Soloauftritte wie im Herbst 2015 im Restaurant Leon im Frankfurter Westend. Weiterhin unterrichte ich kontinuierlich - wozu übrigens auch die Leitung vieler Sportkurse gehört: Mit Begeisterung erteile ich nach wie vor privaten Saxophonunterricht (Alt und Tenor) und freue mich immer über neuen Zuspruch.

Über meinen Saxophonunterricht

Jazz, Popularmusik; Big Band, Soul, Funk, Bebop sind die Musikrichtungen, mit denen ich selbst mich schwerpunktmäßig in der Ausbildung/im Studium, als Musikerin und Musiklehrerin beschäftigt habe. Jedoch folge ich den Bedürfnissen meiner Schüler und unterstütze sie dabei, spielen zu lernen, was sie gerne möchten. Dafür gilt es, die jeweiligen technischen Fertigkeiten zu verbessern, das musikalische Gefühl zu verfeinern. Selbst zu erkennen, woran man arbeiten, was man üben muss, gehört für mich unbedingt zum Lernen, ebenso das Zuhören bei anderen, die Aneignung und Anwendung dessen, was man hört.

Mir selbst haben meine Dozenten vor allem das richtige Üben beigebracht und wie man sich mit Geduld langsam in eine Problematik „hineintastet“ - so bei den folgenden Themen:

  • Tonsatz/Tonbildung ist für jeden Blasinstrumentalisten Pflicht! Man muss sich mit dem Sound beschäftigen, Töne müssen lange gehalten werden, am besten mit dem Stimmgerät. Gerade wenn man längere Stücke spielt, ist das Atmen wichtig – das Wie und das Wann.
  • Fingerübungen/technische Übungen, Etüden.
  • Tempo, Rhythmik, Phrasierung, Dynamik.
  • Musiktheorie.
  • Phrasierung der verschiedenen Stilistiken:
    Bewusstsein – spiele ich Funk, Rock oder Latin? Wie kann ich z. B. bei einer Ballade mit Leittönen, mit Melodietönen umgehen, sie stilvoll und musikalisch in die Melodie setzen etc.
  • Spielen in der Band:
    Hier ist es wichtig, den anderen zuzuhören und sich rhythmisch und soundmäßig anpassen zu können, Soli zu spielen sowie die Harmonien kennenzulernen.

Ich ermutige meine Schüler/-innen, viele Interpreten anzuhören und ihre eigene Stilrichtung zu finden. Auch erachte ich es als wichtig, bei Gelegenheit in Jam Sessions mitzuspielen oder auch dem Schulorchester beizutreten … Denn es bringt immer sehr viel mehr Spaß, wenn man mit anderen gemeinsam musiziert.

Nicht nur für die klassische Musiktheorie erachte ich das Notenlesen als wichtig. Ich lege Wert darauf, dass meine Schüler in meinem Saxophonunterricht sowohl musiktheoretisches Wissen erwerben als auch Noten lesen lernen.
Ich setze das E-Piano ein, um Tonsatz und Harmonielehre zu vermitteln, was gerade für die Pop- und Jazzmusik unerlässlich ist.

Nach Absprache unterstütze ich auch bei der Zusammenstellung von Ensembles und unterrichte sie bzw. probe mit ihnen für Auftritte.

Alt- und Tenorsaxophon unterrichte ich auf professioneller Ebene, natürlich vom Anfängerniveau an.
Willkommen sind mir auch Schüler/-innen, die Klarinette lernen möchen - Klarinettenunterricht erteile ich bis zu einem mittleren Fortgeschrittenenniveau.

Unterrichtsbeiträge für Ihre Saxophonstunden

Monatspauschalen für regelmäßig fortlaufenden Unterricht:

  • Einzelunterricht 30 Minuten pro Woche (für Kinder bis 8 Jahre): € 85,-- monatlich
  • Einzelunterricht 45 Minuten pro Woche: € 120,-- monatlich
  • Einzelunterricht 60 Minuten pro Woche: € 140,-- monatlich

Eine 30-minütige Probestunde in meinen Räumlichkeiten ist kostenlos. Wenn die Probestunde bei Ihnen stattfindet, ist der Beitrag dafür € 10,--.

In den Monatsbeiträge sind noch keine Fahrtkosten enthalten, es können hierfür je nach Entfernung monatlich bis € 15,-- zusätzlich anfallen.

Beiträge für Einzelstunden:

  • Einzelstunde à 30 Minuten: € 30,--
  • Einzelstunde à 45 Minuten: € 40,--
  • Einzelstunde à 60 Minuten: € 50,--
     
  • 10er-Karte für Einzelstunden à 45 Minuten: € 375,--
  • 10er-Karte für Einzelstunden à 60 Minuten: € 475,--

Weitere Möglichkeiten wie Gruppenunterricht - regelmäßig wöchentlich oder als Einzelstunden - können wir individuell absprechen.

Meine bevorzugten Unterrichtsorte im Kreis Offenbach

In Mühlheim am Main kann der Unterricht bei mir bzw. in einem Proberaumm, im Stadtteil Lämmerspiel, stattfinden oder ich komme zu meinen Schülern, auch beispielsweise nach Obertshausen, Hainburg, Heusenstamm und in weitere Orte im Kreis Offenbach.

Möglich ist der Unterricht außerdem in Offenbach, z. B. im Offenbacher Stadtteil Rumpenheim, sowie in Maintal oder Hanau im Main-Kinzig-Kreis.

In Frankfurt am Main unterrichte ich in Bergen-Enkheim, wo eventuell auch ein Proberaum zur Verfügung steht, sowie in Frankfurt-Ost und weiteren Stadtteilen nach Absprache.