Orgellehrerin Elena Tarabanova in München-Schwanthalerhöhe

Obwohl es in meiner Familie gar keine Musiker gibt (meine Eltern z. B. sind Ingenieure), war bei uns zu Hause immer viel Musik unterschiedlichster Stilrichtungen zu hören, was mich von klein auf sehr inspiriert und zum Selbsterlernen eines Musikinstruments motiviert hat. 1995 geboren, erhielt ich zu meinem zweiten Geburtstag ein Klavier geschenkt – und das war der Beginn meines musikalischen Weges. Von 1998 bis 2003 erhielt ich Privatunterricht im Klavierspiel, dann bis 2005 auch in Jazzimprovisation. Ab 2003 besuchte ich mit Hauptfach Klavier in meiner russischen Heimatstadt Wolgograd drei Jahre die Musikschule No. 1 und anschließend die Zentrale Musikschule des Staatlichen Instituts für Künste und Kultur (Musikcollege), die ich 2008 mit Auszeichnung abschloss. Bis zu meinem Abitur 2012 nahm ich weiterhin Privatunterricht in Komposition sowie in Harmonie, Solfeggio und Musiktheorie, außerdem am Wolgograder Kunstinstitut Pawel Serebrjakow Klavierunterricht.

Ich war ab 2005 regelmäßig Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und Festivals, gewann u. a. 2007 den „Ersten Zwischenregionalen Schostakowitsch-Klavierausscheid junger Musiker“, 2007 bis 2009 mehrmals das staatliche Festival „Musikblumen“ (mit dem Wolgograder akademischen Sinfonieorchester unter Wadim Wenediktow) und 2005 bis 2008 mehrmals den Landeswettbewerb im Fach Solfeggio.

Direkt nach dem Abitur kam ich nach Deutschland, wo ich an der Hochschule für Musik und Theater München im Herbst 2012 ein Kompositionsstudium mit den Schwerpunkten Klavier und Orchesterleitung (Prof. Jan Müller-Wieland, Prof. Ulrich Nicolai) aufnahm. Durch meine intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik als Komponistin – u. a. hatte ich ein Kompositionsauftrag für ein Orgel-Solo-Stück – entdeckte ich auch meine große Liebe zur Orgel und konnte 2013 dank Unterstützung meiner Professorin Marlene Hinterberger und nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung für das Künstlerische Fach Orgel auch bei ihr das Orgelstudium aufnehmen. Gleichzeitig begann ich mein Klavierstudium mit pädagogischer Ausrichtung.
Im Herbst 2016 erreichte ich den Bachelor of Music im Fach Komposition, um dieses fortan im Masterstudiengang an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz weiterzuvertiefen.

Neben meinen Studien habe ich an verschieden Orgelmeisterkursen, u. a. bei Daniel Roth, Bernhard Haas, Harald Feller, Andrés Cea Galan (Schwerpunkt altspanische Orgelmusik), sowie Klaviermeisterkursen teilgenommen. Zu meinen Auszeichnungen zählen u. a. auch Stipendien der Orlandus Lassus Stiftung des Rotary Club München-International (2014/15), Sonderförderung dieser Stiftung und das Deutschlandstipendium (2016).
Regelmäßig trete ich als Organistin und Pianistin bei Festivals und Konzerten für zeitgenössische Musik sowohl in München als auch im Ausland auf und bringe immer wieder Werke, u. a. Orgel- und Klavier-Soli, von mir und anderen modernen Komponisten zur Uraufführung (z. B. von Carola Bauckholt, Patrick Thomas Schäfer, Jan Müller-Wieland, Pascal Dusapin, Severin Dornier, Manfred Trojahn).

Als Organistin gebe ich häufig Konzerte in Kirchen, etwa in München in St. Margaret bei der Max-Reger-Gedenkmatinee 2016, in der Basilika Sankt Bonifaz, der Augsburger Kirche St. Ulrich und Afra (Solo-Konzert 2016) sowie auch regelmäßig in der Sankt-Nikolaus-Kirche und der Philharmonie in Wolgograd.

Über meinen Orgelunterricht

In der Regel beginnt die Ausbildung an der Orgel im Alter von etwa 12 Jahren. Bei meinem Orgelunterricht greife ich außer auf meine Erfahrung als Orgelstudierende und -künstlerin auch auf meine pädagogischen Studien sowie Praxiserfahrungen, besonders in den Fächern Musiktheorie und Klavier zurück.

Ich lege in meinem Unterricht zum einen viel Wert auf die Freude daran und auf die Motivation zum Erlernen der Möglichkeiten des Instruments, zum anderen auch auf die Technik. Vor allem bei der „Königin der Instrumente“ (so W. A. Mozart), der Orgel, gibt es eine so vielfältige klangliche Palette, dass sie unter der Leitung nur einer Person den kompletten Sound eines Orchesters zu ersetzen vermag. So wie mich selbst diese „Multifunktion“ fasziniert, versuche ich bei meinen Schülern durch die Möglichkeit der praktischen Annäherung und des selbstständigen Ausprobierens die Liebe zur Musik zum Wachsen zu bringen. Zudem wecken die „Wanderungen durch die Orgelpfeifen“, die ich in diesem Zusammenhang unternehme, um den komplexen Instrumentenaufbau zu veranschaulichen, besonders bei den Kindern immer großes Interesse. Insgesamt ist es für mich wichtig, für jeden Schüler die individuell passende Lehrmethode zu finden, seine Hörwahrnehmungen zu erweitern und die Entwicklung einer gewissen Freiheit in der Beherrschung des Instrumentes zu fördern.

Voraussetzung für das Erlernen der Orgel sind Klavierkenntnisse, die man ebenfalls bei mir erwerben kann. Für Schüler aller Altersgruppen und Niveaustufen erteile ich – auch unabhängig vom Orgelunterricht – qualifizierten Klavierunterricht.

Als studierte und erfahrene Komponistin biete ich außerdem fundierten Kompositionsunterricht.

Unterrichtsbeiträge für Ihre Orgelstunden

Monatspauschalen für regelmäßig fortlaufenden Unterricht:

  • Einzelunterricht 30 Minuten pro Woche: € 90,-- monatlich
  • Einzelunterricht 45 Minuten pro Woche: € 120,-- monatlich
  • Einzelunterricht 60 Minuten pro Woche: € 150,-- monatlich

Es sind in den Monatsbeiträgen noch keine Fahrkosten enthalten, so dass je nach Anfahrtswege monatlich bis zu € 15,-- hinzukommen können.

Ein unverbindliche Probestunde kostet je nach Dauer jeweils die Hälfte des entsprechenden Beitrages für Einzelstunden.

Beiträge für Einzelstunden:

  • Einzelstunde à 30 Minuten: € 30,--
  • Einzelstunde à 45 Minuten: € 40,--
  • Einzelstunde à 60 Minuten: € 50,--

Zusätzliche Fahrtkosten pro Einzelstunde werden individuell abgesprochen.

Meine bevorzugten Unterrichtsorte in München

Der Unterricht findet in Räumen statt, die mir in der Maxvorstadt zur Verfügung stehen.