Kontrabasslehrer Steven Boreham in Berlin-Charlottenburg

1988 in Berlin-Wilmersdorf geboren, trat ich in meinem fünften Lebensjahr mit der Musikalischen Früherziehung in eine Musikschule in Charlottenburg ein. Mit 16 fing ich an, E-Bass zu spielen, weil der gerade in einer Band gebraucht wurde. Vorher hatte ich Klavier-, Percussion- und Schlagzeugunterricht, den Bass erschloss ich mir dagegen autodidaktisch. Schnell faszinierte mich die Welt des Bassschlüssels und ich fand in Musikern wie dem Bassisten Flea von den „Red Hot Chili Peppers“ erste Vorbilder. Ich spielte damals mit diversen Funk- und Rockbands und machte meine ersten Bühnenerfahrungen.

Nach Abitur und Zivildienst fing ich an, mich intensiv mit dem Jazz zu beschäftigen. Da ich unbedingt Musik studieren wollte, nahm ich ab 2009 im Rahmen meiner Studienvorbereitung Bassunterricht an einer Berliner Musikschule. In dieser Zeit entdeckte ich den Kontrabass, dem ich mich fortan intensiv widmete.

2011 war es dann endlich soweit: Ich begann an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig mein Studium „Jazzkontrabass“ mit dem Nebenfach Klassik. Meine Lehrer waren Pepe Berns und im klassischen Nebenfach Thomas Stahr vom Leipziger Gewandhausorchester. Während dieses Studiums hatte ich Gelegenheit, an Kursen renommierter Jazzbassisten wie Rufus Reid, Mark Dresser, Sebastian Gramss, Tim Lefebvre, Robert Landfermann und Barry Green teilzunehmen. 2016 schloss ich dieses Studium mit dem Bachelor und der Note 1,7 ab und schrieb mich im selben Jahr an der Universität der Künste Berlin im Studiengang „Sound Studies“ ein, den ich 2018 abschloss.

Im Laufe der Jahre nahm ich erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben und Projekten teil. Zweimal wurden Bands, in denen ich mitwirkte, bei Wettbewerben in der Kategorie „Bestes Ensemble“ ausgezeichnet: 2010 im Berliner StuVo-Wettbewerb sowie 2012 beim Chemnitzer Wettbewerb „Jazz Your Ass“. Neben meinem Studium war ich von 2013 bis 2016 Kontrabassist im Leipziger Universitätsorchester mit regelmäßigen Konzerten im Gewandhaus unter dem Dirigat von Raphael Haeger und Frédéric Tschumi. Im Rahmen des Barockprojektes des Leipziger Universitätsorchesters spielte ich mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Philipp Bohnen. Zurzeit bin ich als Bassist und Komponist in verschiedenen Bands wie dem Jazz-Quintett „Strutter’s Ball“, dem Jazz-Trio „Motion“ und der Salsa-Band „Mayoretta“ aktiv. Konzertreisen führten mich u. a. nach Belgien, Polen und Bolivien.

Seit 2010 unterrichte ich Kontrabass. So betreute ich als Basslehrer und Bandcoach von 2011 bis 2017 eine deutsch-polnische musikalische Jugendbegegnung. Seit 2017 nehme ich Unterricht in der „Alexander-Technik“, die auch meine Art zu unterrichten stark beeinflusst. Es macht mir große Freude, meine Kenntnisse und meine Begeisterung für die Musik und den Kontrabass an meine Schüler weiterzugeben.

Über meinen Kontrabassunterricht

Ich unterrichte Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters und unterstütze Schüler auch gerne bei der Vorbereitung auf ein Musikstudium.

Mein Unterrichtsziel ist es, zusammen mit meinen Schülern die klanglichen und musikalischen Möglichkeiten des Kontrabasses zu erkunden. Das fördert die Neugier und die Freude am Spiel. Anhand von Stücken, Improvisationen und Übungen wird bereits Gelerntes vertieft und Neues spielerisch ausprobiert. Dabei setze ich auch technische Hilfsmittel wie Tonaufnahmen und Playbacks ein.

Da jeder Schüler auf seine ganz persönliche Art und Weise lernt, passe ich meine Methodik an die individuellen Bedürfnisse des Schülers an, indem ich gemeinsam mit ihm immer wieder neue, erreichbare Ziele formuliere. Auf diese Weise verschaffe ich meinen Schülern regelmäßige Erfolgserlebnisse und fördere dadurch den Spaß am Musizieren, um den es ja in erster Linie geht.

Zu den grundlegenden Fertigkeiten, die ich meinen Schülern vermittle, gehören neben einer gesunden Körperhaltung ein gutes Rhythmusgefühl, eine klare Klangvorstellung sowie eine präzise Intonation. Weitere Unterrichtsinhalte sind Gehörbildung, Improvisation, Notenkenntnisse, Musiktheorie sowie das Komponieren eigener Basslinien und Stücke. Darüber hinaus gehören Konzepte für ein effektives Üben zu meinem Unterricht.

Stilistisch ist mein Unterrichtsangebot weit gefächert. Es reicht von der Klassik über folkloristische Musikstile wie Blues und Salsa bis hin zu modernen Stilrichtungen wie Jazz und Pop. Grundsätzlich legen meine Schüler den stilistischen Schwerpunkt fest.

Willkommen sind mir auch Schüler, die E-Bassunterricht nehmen möchten.

Unterrichtssprache kann neben Deutsch auch Englisch sein.

Unterrichtsbeiträge für Ihre Kontrabasstunden

Monatspauschalen für regelmäßig fortlaufenden Unterricht:

  • Einzelunterricht 30 Minuten pro Woche (für Kinder bis 8 Jahre): € 80,-- monatlich
  • Einzelunterricht 45 Minuten pro Woche: € 100,-- monatlich
  • Einzelunterricht 60 Minuten pro Woche: € 120,-- monatlich

Fahrtkosten sind in den Monatsbeiträgen nicht enthalten. Je nach Entfernung können bis zu € 15,-- monatlich für meine Anfahrt dazukommen.

Eine Probestunde ist kostenlos.

Beiträge für Einzelstunden:

  • Einzelstunde à 30 Minuten: € 30,--
  • Einzelstunde à 45 Minuten: € 35,--
  • Einzelstunde à 60 Minuten: € 40,--

Meine bevorzugten Unterrichtsorte in Berlin

Ich unterrichte bei meinen Schülern in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Lichtenberg und Pankow sowie in den Ortsteilen Neukölln, Tempelhof, Treptow und Schöneberg.